Südafrikaner zu Gast in der Diözese Passau

27. Juni - 03. Juli 2007

Herzlichen Dank an die Stämme Salzweg und Kirchdorf für die tolle Unterstützung.

Den Südafrikanern hats gefallen. Gleich nach der Ankunft ging es mit den Salzwegern in Romans Garten, wo man sich bei Gegrilltem un Lagerfeuer kennen lernen konnte. Gemeinsam mit Jugendlichen besuchten sie die Schulen und nahmen am Unterricht teil. Was für ein Glück die Jungs doch hatten, gleich in die Mädchenschule nach Niederburg zu gelangen.

Da die Salzweger schon Erfahrung hatten mit Gästen aus Südafrika, hatten sie keine grossen Ausflüge geplant sondern liessen die Jungen einfach an ihrem alltäglichen Leben teil haben, so z.B. Baden oder Radfahren oder eine Pfadfindergruppenstunde.

Leider gab es beim Radfahren eine Unfall und William brach sich das Handgelenk und wurde in Waldkirchen operiert. 3 Tage musste er dort verbringen. Das war sicherlich ziemlich hart für ihn, vor allem weil nicht viele Schwestern Englisch sprachen. Danke vor allem an seine Gastmami Claudia, die sich sehr um ihn kümmerte.

Interkulturelle Kommunikation geht auch ohne Worte... Wie man diesem Bild entnehmen kann, klappte die Begegnung sehr gut. Freundschaften wurden geschlossen und die ersten Pläne für eine Rückbegenun in Südafrika werden im Stamm Salzweg gesponnen...

Südafrikaner zu Gast in Passau

Stamm 1st Passau Was haben Freddie Mahlangu, Ntokoza Falaude, Bongane Mathebela, Thando Mashiane, Lovette Nkosi, Buthi Ngomane, Thokozisi Maseko, Mduduzi Mthimunye, Wesley Sibonyoni, Arthur Nhlapo, William Mabena, Eugene Molto, Oliver Ntuli und Muzi Mthombeni gemeinsam? Die Jungen sind zwischen 13 und 17 Jahre alt, gehören zu dem Stamm First Passau in Kwa Guqua in Südafrika und werden wahrscheinlich im Zeitraum Ende Juni - Anfang Juli 2007 eine Woche zu uns in die Diözese Passau kommen.

Vor zwei Jahren waren schon mal Scouts bei uns zu Gast, wer sie kennen gelernt hat, wird sich sicher immer wieder an sie erinnern: an ihr Lachen, ihre Musik und ihre Freude. Hier ein Bericht des Stammes, der in ganz Deutschland und Südafrika aufruft dieses Unternehmen zu unterstützen. Von Passau nach Passau...... das ist nicht weit mag man denken, doch in diesem Falle liegen knapp 10.000 km zwischen den beiden Passaus.

Im Jahre 2003 besuchten Pfadfinder aus unserer Diözese die Scouts in Südafrika und halfen Jane Sulter aus Witbank einen neuen Stamm im Township Kwa Guqua zu gründen. Über die Jahre hinweg wurde der Kontakt gehalten und die Scouts von 1st Passau wollen jetzt unsere Heimat kennen lernen. Dies fällt den Kindern aus dem Township jedoch recht schwer. Mit 100 Euro muss eine Familie mit 5 - 7 Personen einen Monat auskommen und so manche Familie hat noch weniger zum leben. Daher haben sie sich entschlossen Sponsoren anzusprechen und selbst etwas zu tun. Sand aus ihrem Ort wird in kleine Flaschen gefällt und an Unterstützer abgegeben.

Seitdem klar ist dass die Jungs nach Deutschland gehen werden, hat sich in der Gemeinschaft etwas verändert - stolz berichten Mütter und Geschwister über die Aktion und überall versucht man die Scouts zu unterstützen. Wann hat man schon davon gehört, dass arme Kinder ins reiche Deutschland fahren. Und mancher mag fragen warum so viel Geld für eine Reise ausgegeben wird, wo doch schon kein Geld für das tägliche Brot da ist; aber wir wissen: der Mensch lebt nicht vom Brot allein und die Erfahrungen die diese Kinder machen werden, sagen ihnen dass sie wichtige Mitglieder einer großen Gemeinschaft sind. Wir können ebenfalls von ihnen lernen. Wer schon mal Afrikanern begegnet ist, weiß wovon ich spreche.

In diesem Sinne bitten wir euch, dass ihr euch an dieser Aktion zu beteiligt. Die Flaschen werden auf der Diözesanversammlung zum Kauf angeboten. Wer Interesse und Lust hat sich an dieser Internationalen Begegnung zu beteiligen, der meldet sich bitte bei Susanne Oberbauer unter 08671/886013 oder susanne.oberbauer@gmx.de.